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Archiv für die Kategorie „Artikel“

HANF TV | Folge 6 | Juni 2012

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Themen/Beiträge in dieser Folge von Hanf TV:

- Hanf TV goes Mainstream?
- Global Marijuana March Frankfurt 2012
- Folgebericht von PerVers ĂĽber die möglichen Konsequenzen bei Konsum von Medizin im völlig undemokratischen Deutschland und warum “High In A Day” vorerst abgesagt bleibt
- Mellow Mark zum Thema Hanf
- Aufrufe zum Ottmob in Hannover, Hanfparade in Berlin und der Cannabiskultour ĂĽberall in Deutschland
- Live performances von Jan Irie, Berlin Boom Orchestra, Wohnraumhelden & Selassikai

Musik: Selassikai/Sis Amnesia/Kilez More/4.9.0/Jan Irie/Berlin Boom Orchestra/Wohnraumhelden… danke!

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LEGALIZE!
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DIE HANFAKTIVISTEN
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Zur ersten Staffel von Hanf TV und allen weiteren Folgen geht´s hier

H.-A. Artikel:

Cannabis – Die Lage der Nation

In den letzten Jahren hat sich in Deutschland, was Cannabis angeht, die politische Stimmung scheinbar gewandelt. Die Beschlusslage der Parteien Die Grünen und Die Linke war zwar eindeutig Pro-Legalisierung, aber nur wenige Vertreter dieser Parteien waren bereit, sich an diesem medial gefährlichen Thema den Mund zu verbrennen.
Gleichzeitig betrachteten die meisten Cannabiskonsumenten es als völlig aussichtslos, in diesem Bereich politisch aktiv zu werden.

Das Hanf-Zeitalter

Durch die medial stark beachteten Entwicklungen in Kalifornien und den USA; sowie durch die Verfügbarkeit von legalen medizinischen Patienten in Deutschland, die den Medien Interviews und Berichte anbieten können, hat sich ein gewisser Stimmungswandel eingestellt.

Mit der Entstehung der Piratenpartei, und dem großen Erfolg in Berlin, ist ein grundsätzlicher Umschwung unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen, hin zu einem stärkeren politischen Engagement zu spüren. Und das wirkt sich auch ganz deutlich auf die Entwicklungen im Bereich Cannabis aus.

piratenpartei_logoDie Piraten haben das Feld Drogenlegalisierung sehr erfolgreich besetzt, und die daraus resultierenden Debatten stetig ausgefochten. Ihr Erfolg in diesem Bereich findet Europa- und weltweite Beachtung. Scheinbar wollen auch die Piraten im Saarland das Thema aggressiv besetzen. Sollte es bei den Neuwahlen im März zu einem Knacken der 5 % Hürde im Saarland kommen, dürfte dies noch mehr Leute motivieren, sich aktiv für eine Legalisierung einzusetzen.

Auch die Linkspartei, in der sich ja seit langem ein groĂźer FlĂĽgel fĂĽr die Legalisierung einsetzt, steht mittlerweile stabil und zunehmend selbstbewuĂźt an unserer Seite.

154933_175341869152044_100000286976270_555589_8079491_nWährenddessen realisieren die Grünen ganz verdutzt, dass eine Renate
“Kiffen ist schlimmer als Alkohol” KĂĽnast, in Berlin keine Wahlen gewinnt. Die GrĂĽne Jugend heizt ihrer ParteifĂĽhrung ordentlich ein, und die Spitzenpolitiker mĂĽssen sich fragen lassen, was sie denn gegen gutes GrĂĽnes haben.

Die Politiker in der SPD erkennen, dass ihnen die Jugend davonläuft, wenn sie weiterhin auf knallharte Prohibition setzen. In Rheinland Pfalz wurde die geringe Menge von 6 auf 10 Gramm erhöht, auch in NRW gab es eine Erhöhung. Der Druck ist also spürbar.

Das Auftauchen der Piraten wird die deutsche Politiklandschaft genauso umwirbeln, wie das Auftauchen der Linkspartei damals.
Nur dass es in eine neue, junge, kreative Richtung geht. Durch die vermehrte politische Kommunikation im Internet, können auch Menschen sich beteiligen die früher ausgeschlossen waren. Dazu zählen auch öffentlichkeitsscheue Cannabiskonsumenten.
Wohin diese Entwicklung genau führt ist offen. aber wir müssen diese Möglichkeiten nutzen, um durch massiven Druck unsere Meinung herauszubringen. Wir müssen uns Gehör verschaffen. Im Internet, in den Famillien, auf den Straßen, und in den Parteien.

Let´s push things forward!

 

Euer Marc (Hanf-Initiative Frankfurt am Main)

 

Neue H.-A. Artikel:

Merkel ĂĽber Cannabis

Frau Dr. Merkel verharmlost Tabak- und Alkoholsucht und verteufelt Cannabis.

Mit veralteten und wissenschaftlich widerlegten Fakten versucht die Kanzlerin erneut die Interessen der Pharma-Industrie ( welche diese Produkte in Deutschland legal verkauft) und der Tabaklobby zu waren.

Neue H.-A. Artikel:

Die letzte Drogenkriegerin in der Global Commission on Drug Policy

Am 28.6. wurde im Swr2-Forum über “Abrüstung im Drogenkrieg” diskutiert. Anwesend waren Frau Caspers-Merk (SPD), Mitglied der “Global Commission on Drug Policy”, Tom Koenigs (Grüne) und Dr. Thomasius, Leiter des deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kinder- und Jugendalters in Hamburg.

Frau Caspers-Merk hat sich in der Diskussion alles andere als vorteilhaft dargestellt. Ganz offenbar hat sie Grundlegende Mechanismen des internationalen Drogenmarkts nicht verstanden und ist auch nach ihrer Mitarbeit in der Kommission nicht in der Lage, sich von einigen fundamentalistischen Positionen des Drogenkriegs zu lösen.

Nach wenigen Minuten stellt Frau Caspers-Merk klar, dass sie die Gleichsetzung von Entkriminalisierung&Legalisierung ärgere. Die Kommission setze sich für die Behandlung Kranker ein, statt zu sagen “Drogen nehmen ist wunderbar und easy – das kannst du ganz legal tun”. Bei diesem Satz ärgert sich der informierte Hörer. Denn auch Legalisierung bedeutet nicht, die Menschen zum Konsum aufzufordern. Legalisierung bedeutet, einen ohnehin existenten Markt, der ohne jede Kontrolle ist, in ein kontrolliertes System zu bringen.

Die Kommission fordert ipn ihrem Bericht dazu auf, Staaten zu Versuchen mit der “legalen Regulierung von Drogen (z.B. mit Cannabis)” zu ermutigen. Weiter heiĂźt es: “Dies ist eine politische Option, die ebenso getestet werden sollte wie jede andere.” Nicht so Frau Caspers-Merk. In ihren Augen ist der Glaube an eine Lösung der Probleme durch Legalisierung “naiv”. Sie könne sich nicht vorstellen, dass “diese Staaten” in der Lage seien, eine kontrollierte Herstellung&Verteilung von Drogen zu gewährleisten. Stattdessen solle man in Behandlung, Prävention und Bildung investieren. Naiv ist allerdings auch der Glaube, die Kartelle mit Schulprogrammen zu besiegen, während man ihre Haupteinnahmequellen unangetastet lässt. Erhellend war der Hinweis Koenigs’ auf den Medikamentenmarkt in ebensolchen Staaten. Denn auch Mexiko ist hier in der Lage, kontrollierten Handel&Herstellung sicherzustellen – und was sind Drogen anderes als derzeit illegale Medikamente?

EndgĂĽltigt zur Drogenkriegerin mutiert Frau Caspers-Merk, als sie herausplatzt mit “Niemand will auf Repression verzichten!” Zwar hat die Kommission festgestellt, dass der Krieg gegen – also die Prohibition und Repression von – Drogen gescheitert ist. Nicht nur zwischen den Zeilen ist herauszulesen, dass eine andere, tatsächlich regulierte und nicht nur illegalisierte Form des Drogenmarktes etabliert werden muss. Das deutsche Sprachrohr der Kommission allerdings arbeitet – abgesehen von Allgemeinplätzen wie “Keine Junkies in den Knast, mehr Geld fĂĽr Prävention” – daran, eben diese Erkenntnisse zu untergraben.

Dazu passt ihre bahnbrechende Feststellung, dass “wir […] vor allen Dingen bei Jugendlichen ein jugendliches Probierverhalten [haben]” um für den Fall einer Legalisierung eine Art “Taschengeldschwarzmarkt” heraufzubeschwören und dies mit der Dualität von legaler Prostitution und illegaler Zwangsprostitution zu vergleichen.

Frau Caspers-Merk hat anschaulich bewiesen, wie die Ergebnisse der Kommission kleingeredet und verfälscht werden können. Mit leidenschaftlicher Ignoranz missachtet sie den Zusammenhang zwischen westlichem Drogenkonsum und mächtigen Kartellen in den Produktions- und Transitländern unserer Drogen. Genauso verschließt sie die Augen vor der alltäglichen Repression, den Gefängnisstrafen und Krankheit/Tod durch Streckmittel, Verwahrlosung etc, denen Drogenkonsumenten auch in Europa ausgesetzt sind. Die Kommission wollte gerade diese Ignoranz und Missachtung des vom Drogenrkriegs erzeugten Leids beenden – nur hat sie in ihren Reihen offenbar eine V-Frau der Drogenkrieger.

 

 

Neue H.-A. Artikel:

Hanf-Aktivisten.de Artikel in der Sonderausgabe des Hanf Journals

Sonderausgabe des Hanf Journals 2011 mit einem Artikel ĂĽber die Hanf-Aktivisten und einem Aufruf von Selassikai vom Hanf-AktivistenTeam.

Besonderer Dank geht an das Hanfparade Team, die Hanf Journal Redaktion und Steffen Geyer fĂĽr die UnterstĂĽtzung!

 

 

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Die  aktuelle Sonderausgabe zur Hanfparade 2011  des HanfJournal´s als PDF

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HANF TV vol. 2

COMING SOON

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Weitere hanfige Themen gibt´s in der zweiten HANF TV Folge zu sehen!

 

 

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