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Herr Kommissar „Ich hab noch was daheim“

„Ich hab noch was daheim“

Haschkonsument bittet um Hausdurchsuchung

(msch) Wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln und Munition verurteilte das Amtsgericht einen 31-jährigen Haßfurter zu einer dreimonatigen Bewährungsstrafe. Seine geröteten Augen und verzögerten Pupillenreflexe wurden dem Bauarbeiter im Dezember 2009 zum Verhängnis. Eine Polizeistreife wurde auf ihn aufmerksam, als er sich an einer Tankstelle in Haßfurt aufhielt. Die anschließende Blutentnahme bestätigte den Verdacht der Polizeibeamten: Der Mann hatte Cannabis im Blut.

Die Beamten fanden in seiner Hosentasche auch eine geringe Menge Marihuana. Doch damit nicht genug. Scheinbar durch den Rauschmittelkonsum euphorisiert, bekannte er freimütig: „Ich hab noch was daheim!“ Die Polizisten nahmen diese Einladung bereitwillig an und durchsuchten die Wohnung des Angeklagten.

Dabei fanden sie eine geringe Menge an Haschisch und zwei Patronengurte mit Platzpatronen aus seiner Bundeswehrzeit, die bei dem Angeklagten als „Erinnerungsdeko“ die Wand zierten. Da aber auch Platzpatronen unter das Waffengesetz fallen, erwartete den Beschuldigten zusätzlich eine Anzeige wegen unerlaubten Besitzes von Munition. Wie er die Munition überhaupt aus der Bundeswehrkaserne schmuggeln konnte, wollte er dem Vorsitzenden nicht verraten, wohl auch deswegen, um nicht die Schüler einer achten Mittelschulklasse, die die Verhandlung besuchten, nicht auf dumme Gedanken zu bringen. Bei einer zweiten Wohnungsdurchsuchung im Mai 2010 fanden Polizeibeamte erneut Haschisch in der Wohnung des Angeklagten. Normalerweise werde ein Prozess wegen einer solch niedrigen Rauschgiftmenge zwar eingestellt, meinte Richter Roland Wiltschka.

Nicht aber in diesem Fall. Denn der Angeklagte weist bereits vier Vorstrafen, eine davon einschlägig, auf. Mittlerweile habe er mit dem Rauschgiftkonsum abgeschlossen und eine Suchtberatung aufgesucht, zeigte er sich reumütig. Da er auf einem Berg von Schulden sitzt und daher knapp bei Kasse ist, verzichtete der Vorsitzende neben der Bewährungsstrafe auf eine zusätzliche Geldauflage.

Fazit:

Verweigere jegliche Aussage

Quelle: mainpost.de

HanfAktivisten Portrait:

Martin

Martin Steldinger und Steffen Geyer auf der Hanfparade 2010

Radio Pott Cast / free mp3 Downloud:

Die Rede ist von Martin “Tribble” Steldinger, der seit zehn Jahren drogenpolitisch aktiv ist und trotz seiner vielen Projekte leider viel zu selten anständig gelobt wird.

Quelle: http://planet.hanfplantage.de/

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1 Kommentar zu „Herr Kommissar „Ich hab noch was daheim““

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