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Es gibt Hoffnung! Auch für Hartz 4 Patienten?

Es gibt Hoffnung!

Auch für Hartz 4 Patienten?


Für schwerkranke Patienten, bei denen die Schulmedizin an ihre Grenzen stößt, ist diese Nachricht ein Hoffnungsschimmer:

Cannabis Flos Label

Cannabis Flos Label

Erstmals in Deutschland werden Cannabis-Blüten (Marihuana) als Medikament in der Apotheke ausgegeben.

Sieben Patienten haben von der Bundesopiumstelle eine Ausnahmegenehmigung erhalten. Seit Mitte Februar bekommen sie “Medizinal-Cannabis-Blüten”, die aus den Niederlanden importiert werden, wie die Behörde bestätigte. Nach Auskunft der Bundesopiumstelle gibt es in Deutschland zudem 27 Patienten, die einen speziellen Cannabis-Extrakt als Medizin nutzen dürfen. Franjo Grotenhermen, Vorsitzender der “Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin” aus Rüthen: “Man merkt, dass da ein Denkprozess bei der Gesundheitspolitik stattfindet. Cannabis hilft vielen Kranken, denen herkömmliche Therapien nichts nützen”.

Laut Schätzungen könnte dies bei bundesweit mehr als 50 000 Menschen der Fall sein. ”Erlaubnisinhaber fordert Kostenübernahme für Medizinal Cannabis Blüten Therapie bei der Leistungsabteilung der Arge Duisburg!”

Somit überreichte Marcel Knust am 07.02.2011 der Teamleitung in Duisburg Mitte eine Notstandserklärung in Verbindung mit einem Eilantrag!

Die Fakten sind klar, Marcel K ist schwerkrank und es gibt nur ein Medikament für sein Leiden! Cannabis – für manche eine Droge, für Marcel K aber die einzige Möglichkeit, an dieser Gesellschaft teilhaben zudürfen. Doch das Medikament ist in Deutschland nicht zugelassen und die Kassen zahlen nicht! Mehr als 1500,00 Euro würde eine Therapie monatlich kosten. Mitte 2010 ging Marcel K vor Gericht und gewann den Prozess! Das Sozialgericht in Duisburg hatte entschieden, dass die Krankenkasse die Kosten für eine THC-Therapie übernehmen muss! Nun weigert sich die Kasse erneut, die Kosten zu tragen. Ein Eilverfahren beim Gericht wurde beantragt! Bis zur Verhandlung ist Marcel K gezwungen täglich einen Betrag von 72,04 Euro aufzubringen und die tägliche Ration in der Apotheke abholen zu können! Als alle finanziellen Mittel aufgebraucht waren, wendete Marcel K sich an die Arge Duisburg. Am 07.02.2011 betrat Marcel K die Leistungsabteilung Duisburg Mitte ohne die Einnahme seiner Medikamente! Marcel K traf sofort auf Ablehnung! Trotzdem versuchte er noch einmal, den Ernst der Lage zu verdeutlichen. Als er erneut auf Ablehnung traf, weigerte Marcel K sich das Gebäude zu verlassen! Nach ca. 2 Stunden wurde Abhilfe geschaffen. Die Leistungsabteilung sicherte schriftlich eine Kostenübernahme für drei Tage zu, um den Sachverhalt intern erneut zu prüfen! Am 10 Feb. wird Marcel K erneut bei der Arge vorsprechen! Dann wird sich zeigen, ob die Kosten für Marcels Therapie bis zur Gerichtsverhandlung von der Arge übernommen werden.

Quelle: http://konzumenten.de/

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1 Kommentar zu „Es gibt Hoffnung! Auch für Hartz 4 Patienten?“

  • Christian Rebmann sagt:

    Bin seit 7 Jahren Schmerzpatient. Hatte einen Rollerunfall unverschuldet und wäre fast getötet worden. Mein Bein wird mit Platten und Schrauben zusammen gehalten. Habe seitdem Unfall Chronische Schmerzen und habe schon etliche Medikamente genommen die keine Wirkung zeigten und nur Nebenwirkungen hervorriefen die meine Situation nur verschlimmerten. Habe seit Januar einen Arzt der mir einen Antrag geschrieben hat für die Bundesopiumstelle damit ich eine Genehmigung für Cannabis Blüten bekomme. Der Antrag wird diese Woche abgeschickt. Hatte vorher Dronabinol versucht aber leider bekam ich nur davon Hunger und konnte Schlafen aber die Schmerzen blieben. Aber trotzdem muss ich sagen das Dronabinol als einziges Medikament wo ich nahm bisher keine Nebenwirkungen hatte. War nach meinem Unfall schon in Holland und versuchte Cannabis mit sehr sehr Positivem Effekt auf meine Schmerzen. Deshalb weiß ich das es mir hilft wenn ich die Genehmigung bekomme und da muss die Regierung in Zukunft mehr machen bzw. sich einsetzen das Patienten dieses Medikament bekommen. Und die Krankenkasse sollte für die Kosten aufkommen oder man sollte so Fair sein das 1g ca. 3 Euro kostet. Durch die gleichgültigkeit wo man Schmerzpatienten usw. behandelt gefährdet man die Demokratie und Menschenrechte. Dies sollte Merkel und Co. mal überdenken.

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