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Cannabis auf Rezept – Jetzt bei deinem Hausarzt!?

Die Genehmigungen für „Marihuana auf Rezept“ sind in Deutschland ganz einfach zu bekommen, wenn man einen Arzt hat der nicht selber kifft.

Geht zu eurem Hausarzt, sprecht offen und ehrlich mit ihm über euer Anliegen und wenn er abgeneigt ist, dann wechselt den Arzt. Es gibt in Deutschland zwar bisher nur eine handvoll Ärzte welche sich auf dieses Wagnis einlassen. Aber es werden immer mehr und nur du kannst Cannabis deinem Hausarzt näher bringen.


Cannabis Patienten müssen sich in Deutschland „zwangsweise“ selber medikamentieren. Die bürokratischen Hürden sind so hoch, dass es für die meisten schwachen Patienten schlichtweg nicht machbar ist diese zu bewältigen. Es gibt deswegen erst 40 privilegierte Menschen, die zusätzlich zu den physischen Vorraussetzungen, auch noch das Glück hatten, auf einen Arzt zu stoßen, der nicht um seine Lizenz fürchtete und ihnen half.

Da z.B. Schmerzpatienten keine Möglichkeit haben, sich fernab von gesundheitlichen Risiken und Nebenwirkungen mit natürlicher Medizin zu versorgen, wird der Patient mit herkömmlichen Pharmapräparaten versorgt und die gesundheitlichen Schäden sind immens. Der Patient befindet sich in einer Notstandssituation. Durch diese Notstandssituation könnte ein Patient sogar begründen, dass er seine Medizin auf dem Schwarzmarkt erworben hat.

Nur sind die meisten Patienten noch nicht einmal fähig, sich auf dem Schwarzmarkt zu versorgen. Sie sind aber genau so wenig fähig, sich das Cannabis Flos oder das Dronabinol finanziell zu leisten. Cannabis auf Rezept, wird nicht über die Krankenkasse finanziert, egal ob es sich um die natürliche Blütenform handelt oder das synthetisch hergestellte Produkt.

Cannabis Flos in reiner Blütenform kostet in der Apotheke 75€ und die Dose enthält 5g     (15€ für ein Gramm)

Ein Patient der Hanf nicht rauchen möchte sondern essen, bei dem ist die Medikation mind. 3g am Tag. Es würde mind. 1350€ im Monat kosten und die Krankenkasse übernimmt keine Kosten.

Ein Patient der Hanf inhaliert, in Form von Verdampfung, verbraucht mind. 0,5 g am Tag. Das sind Unkosten von mind. 225€ im Monat und die Krankenkasse übernimmt nichts.

Ein Patient der Dronabinol einnimmt verbraucht mind. 2 Tabletten  am Tag und die Höchstgrenze liegt bei 100 Kapseln à 5 mg im Monat. Die Kosten liegen bei sehr geringer Medikation mind. bei 400€, welche der Patient selber zahlen muss.

Warum sollte man dann überhaupt noch versuchen Cannabis auf zu Rezept zu bekommen?

  • Wenn man es sich gar nicht leisten kann!
  • Die BfArM-Anmeldung Geld kostet!
  • Man als Verbrecher stigmatisiert wird!
  • Man alle persönlichen Daten heraus geben muss!
  • Man mit einer Hausdurchsuchung oder unangemeldeten Kontrollen rechnen muss!

Oder sollten die Fragen nicht lieber lauten:

  • „Warum bestimmen andere über deinen Schmerzen?“
  • „Warum sind so viele Menschen abhängig von Pharma-Präparaten?“
  • „Warum ist die Pharmaindustrie eine der Seulen des globalen Finanz Marktes?“
  • „Und warum bezahlen wir eigentlich noch Steuern?“


Zitat:

„Ihr Ärzte, ihr denkt immer, ihr wisst alles. Leider wisst ihr noch nicht alles! Es gibt Menschen, die benutzen Cannabis als Medikament und sie brauchen das und das ist ihr einziges Medikament! Und Ich glaube, Ihr Ärzte und Politiker würdet das erst verstehen wenn ihr sebst krank werdet und selbst leidet (…) Ich wünsche niemandem das Leiden (…) Ich möchte nicht illegal sein!“


@ Links:

grünegrüße,

Euer Selassikai

vom

HanfAktivistenTeam

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2 Kommentare zu „Cannabis auf Rezept – Jetzt bei deinem Hausarzt!?“

  • Wolfgang sagt:

    Zitat – Video : “Ihr Ärzte, ihr denkt immer, ihr wisst alles….” Damit ist das komplette Video disqualifiziert (man sollte das Video gesehen haben, dann kann man das Zitat verstehen, so ist es falsch herum!!! Schade). Wie die unter dem Video angebrachten Links zeigen, gibt es schon Ärzte, wie Franjo, die unter persönlichem Verzicht sich intensiv für Cannabis als Medizin einsetzen. Dasselbe gilt für Politiker, hier, zB: Wolfgang Neskovic.

  • Melanie Dröge sagt:

    Moin,
    ich bin seit 2000 Schmerzpatient(Spondilitis Ankylosanz mit entzündlicher Poliathritis).Seit 2007 bin ich auf Morphium eingestell und andere Schmerzmittel.Ich kann das nicht verstehen.Cannabis wäre um so vieles Nebenwirkung ärmer.Als Kiffer wird man polizeilich vervolgt,als Alki darfst du dich in der Öffentlichkeit daneben benehmen.Und was die Alkohol entzüge kosten….Und was ist mit Nikotin und Kondensat und Blausäure?Alles legal und macht die Menschen krank.Wer trägt dafür die Kosten?Ich will legal kiffen,ich brauch das!!!
    Melanie D.

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