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Götz Widmann

Götz Widmann

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Götz Widmann bei einem seiner Konzerte (Promo-Tour)

Götz Widmann (* 23. November 1965 in Bad Brückenau) ist ein deutscher Liedermacher.

Leben [Bearbeiten]

Widmann wurde in Bad Brückenau geboren und wuchs in Heidelberg auf. Er bezeichnet diese Stadt als seine Heimat. Mittlerweile lebt er in seiner Wahl-Heimat Bonn-Graurheindorf. Er hat eine Tochter.

Sein Abitur schloss er mit der Note 1,7 ab. Versuche als Journalist scheiterten. In der Zwischenzeit studierte er Italienisch und Germanistik, doch schon nach kurzer Zeit brach er diese Richtungen ab und wechselte zu einem Betriebswirtschaftslehre-Studium und bekam dafür die Gesamtnote 2,0. Allerdings wollte er nie in diesem Bereich arbeiten.

Ursprünglich bildete Götz Widmann zusammen mit seinem Freund Martin „Kleinti“ Simon das, besonders in der alternativen Szene bekannte, Liedermacher-Duo Joint Venture (1993–2000). Dieses hob sich von den Szenegrößen aus den 1970er Jahren ab und hatte dadurch einen stilbildenden Einfluss auf die neuere Liedermacher-Generation der „Liedermachings“. Simon starb jedoch am 5. Juni 2000 unerwartet an einem Herzinfarkt.

Seit Ende desselben Jahres arbeitet Widmann als Solokünstler. Seine Lieder sind eher satirisch-humorvoll und handeln meist von Alltagsthemen, Politik, Sexualität, Alkohol, und Haschisch. Allerdings ist auf dem im Jahre 2004 erschienenen Soloalbum Zeit eine Entwicklung zu ernsteren und nachdenklicheren Themen erkennbar.

Hauptsächlich begleitet Widmann seinen Gesang mit Akustikgitarre. Da nun bei Liveauftritten alter Joint Venture-Lieder der ehemalige Kollege Simon fehlt, der früher Mundharmonika spielte, erlernte Widmann im Sommer 2002 selbst dieses Instrument und spielt dieses seitdem auch auf seinen Konzerten.

Regelmäßig gestaltet Widmann das Vorprogramm bekannter Formationen wie The Busters oder J.B.O. und gehört damit zu den Supportacts. Auf der J.B.O.-CD Rosa Armee Fraktion (2002) singt Widmann in dem Lied Faulheit siegt einen Gastpart als der Sensenmann.

Sein 2006 veröffentlichtes Soloalbum Habt euch lieb hat er teilweise, im Gegensatz zu seinen anderen Alben, mit einer kompletten Formation eingespielt. Unterstützt wurde er dabei von Strom und Wasser, Janina, Rüdiger Bierhorst, Vito C. von J.B.O. und weiteren.

Im selben Jahr wurde seine erste DVD Harmlos veröffentlicht. Der Filmemacher Holger Brömel begleitete Widmann vier Jahre lang. Dabei lernten sie sich sehr privat kennen, was auf der DVD stark widergespiegelt wird. Sie beinhaltet unter anderem den Hauptfilm – Götz’ Leben in 168 Minuten mit Tour- und Privatszenen, Interviews mit ihm und vielen Freunden, sowie Bonusmaterial, dreizehn Livesongs von den frühesten Joint-Venture-Anfängen aus den Jahren 1993 bis heute, ein Video zu Moleküle und Galaxien und ein Joint-Venture-Interview aus dem Jahre 1999.

Diskographie [Bearbeiten]

  • 1995: Dinger (Joint Venture)
  • 1995: Augen zu (Joint Venture)
  • 1996: Unanständige Lieder (Live, Joint Venture)
  • 1998: Ich brauch’ Personal (Joint Venture)
  • 1999: Extremliedermaching (Joint Venture)
  • 2001: Götz Widmann
  • 2002: Kleinti (Joint Venture)
  • 2003: Drogen (Live)
  • 2004: Zeit
  • 2006: Habt euch lieb
  • 2006: harmlos (DVD)
  • 2008: böäöäöäöäöä (Live)
  • 2009: Hingabe (Live)
  • 2010: Balladen (Live-Doppel-CD)

Weblinks [Bearbeiten]

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